Konfirmation – Station auf dem Weg mit Gott

Junge Leute werden im Konfirmandenjahr durch die Gemeinde begleitet und für ihre eigene Antwort auf Gottes Zuspruch in der Taufe vorbereitet. Neben dem Religionsunterricht und der Begleitung durch die Jugend- und Kindergruppen ist der "Konfis" (KU - Konfirmandenunterricht) ein Baustein, um junge Leute zu begleiten, ihren Weg mit Gott zu gehen.

Der Konfirmandenunterricht findet in der Regel mittwochs (außer in den Schulferien) um 14.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Schömberg statt.

Gott sagt JA

Gott liebt Dich! Er liebt jeden Menschen auf Seinem Erdboden, das sagt uns die Bibel: "So sehr, so unglaublich hat Gott diese Welt mit ihren Menschen darauf geliebt, dass Er Seinen geliebten Sohn Jesus für uns hingab und auf die Erde sandte, damit jeder, der sich nun voll Vertrauen an Ihn wendet, nicht in Verlorenheit endet" (nach dem Johannesevangelium, Kapitel 3, Vers 16).

Durch den Auftrag an Seine Gemeinde, die Menschen zu taufen, durch die Predigt und Sein Wort kommt dieses "Ja" Gottes zu uns, in der Taufe sagt Er uns dieses JA persönlich zu. Es wird uns "in die Wiege gelegt". Das JA Gottes ist Ausdruck Seiner Liebe - allumfassend und universal durch die Sendung von Jesus Christus, und persönlich zugespitzt durch das persönlich empfangene und geglaubte Wort Gottes und die Taufe. Hier wird uns diese Liebe "auf den Kopf hin" zugesagt.

Ein Geschenk mit Folgen

Das Geschenk von Gottes Liebe und Zuwendung zielt auf Antwort. Gott möchte Gemeinschaft mit uns und dass wir in Seinem neuen Leben "wandeln", das heißt: Dass wir unter der Führung Seines Geistes nach Seinen Geboten handeln und Seine Liebe durch Liebe zu Gott und zum Nächsten erwidern.

Eine erste Antwort auf die Liebe Gottes könnte bei der Konfirmation passieren: Dass junge Menschen mit ihrem JA zu Gott und Seiner Gemeinde auf Gottes Liebe antworten.

Dieses Ja muss sich dann bewähren und im Glauben gelebt werden.

 

Taufe und Glauben

"Wer glaubt und getauft wird, wird selig (d.h. gerettet) werden, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden" (Mk 16,16).

Glauben kann man nicht "anerziehen", wie wir im Garten mit dem Düngen, Wässern und Unkraut entfernen die Voraussetzungen für gutes Wachstum schaffen.

Im Konfirmandenjahr vertiefen wir uns in die Grundthemen des Christseins und der Bibel. Wir erlernen "Basics" wie Grundgebete (Vater Unser, Ps 23) und das Glaubensbekenntnis, entfalten die 10 Gebote und vieles mehr.

 

Unsere Aufgabe!

Konfirmandenunterricht erwächst aus der Aufgabe, die Christus Seiner Gemeinde gegeben hat - also auch Ihnen, den Eltern, auch Ihnen, dem Gemeindeglied. Wir geben den jungen Leuten miteinander Vorbild durch unser Leben und Tun, wir beten für die jungen Leute, wir haben diese gemeinsame Aufgabe, die wir nicht einfach den hauptamtlichen Mitarbeitern delegieren können.

Wenn die Eltern nicht mit an diesem Strang ziehen, bleibt der Konfi-Unterricht ohne Tiefgang. Wenn sich die Familie distanziert zur Gemeinde verhält, wird der Konfi-Unterricht kaum zum Ziel kommen und die Konfirmation verkommt zu einer kulturellen Veranstaltung, die es "abzuhaken" gilt, um seinen "Bonus" einzustreichen. Und das kann's ja nicht sein.